Nachfolgend einige interessante Dinge über Dauphinois-Kartoffeln (auch bekannt als Kartoffelgratin oder überbackene Kartoffeln) und Lebensmittel im Allgemeinen: Nun zunächst muss erwähnt werden und das haben Sie wahrscheinlich selbst schon lange bemerkt, dass das Internet geradezu vollgestopft ist, mit den verschiedensten Kartoffegratin Rezepten, ganz egal ob es sich um Kartoffelbeilagen oder Schokoladenkeksen oder ein dampfendes Steak handelt. Neun Billionen und drei Kochartikel existieren derzeit ungefähr im Internet, um genau zu sein. Sie haben in letzter Zeit sicherlich auch die Vielzahl an Bannern bemerkt, die häufig „das beste” Rezept, „das beste” Restaurant, „das beste” was auch immer versprechen. Man darf Essen jedoch keineswegs nur ein eine Richtung bewerten, denn man sollte sich in Essensangelegenheiten auf die Nase schreiben: Es gibt kein Bestes. Es gibt keine Erklärung für den Geschmack.

Mit anderen Worten: Rezepte anderer Menschen können Ihnen zwar dabei helfen, ein möglichst perfektes sowie schmackhaftes Kartoffelgratin zuzubereiten, aber niemand kann vorhersagen, ob es Ihnen anschließend auch schmeckt bzw. gefällt, denn häufig ist es lediglich Geschmackssache. Hinzu kommt, dass die Auswahl der Zutaten in Verbindung mit der Zubereitungsmethode jedes Mal wenn wir in die Küche gehen, zu völlig unterschiedlichen Endprodukten führen kann. Die beste Möglichkeit ist also, Ihnen einfach die simpelste Methode zu verraten, mit der Sie ein solides Kartoffegratin zusammenstellen und anschließend genießen können. Die Komponenten sind simpel und erschwinglich: In dünne Scheiben geschnittene Kartoffeln, die in einem flüssigen Milchprodukt mit ein wenig Knoblauch gebacken werden (und bei Bedarf mit etwas Käse überdeckt). Lassen Sie uns zusammen einen genaueren Blick auf die Zusammenstellung von Kartoffegratin werfen.

Kartoffeln

Die Welt der Kartoffeln liegt in einem breiten Spektrum. Mal sind sie wachsartig und ein anderes Mal sehr stärkehaltig. Jede Kartoffel wird für ein gutes Kartoffegratin funktionieren, weil es halt eine Kartoffel ist, also lassen Sie sich durch die vielen Artikel die Sie gelesen haben verunsichern. Sicherlich mag der ein oder andere etwas bevorzugen, jedoch können Sie auch mit dem arbeiten, was gerade so da ist. Viele Menschen wählen die mehligeren, stärkehaltigeren Kartoffen für Ihren Kartoffengratin, also welche mit viel Stärke, weil sie die Sauce schön verdicken und insgesamt das Gratin besser gelingen lassen.

Apropos Stärke: Normalerweise werden geschnittene Kartoffeln in Wasser getaucht, um eine Bräunung zu vermeiden. Achtung: Nicht hier, weil das Einweichen auch Stärke auflöst und wie gesagt: Was Kartoffegratin angeht, ist Stärke unser Kumpel.

Und so bereiten wir sie zu: Ca. 900 g Kartoffeln schälen und in 3 mm dicke Scheiben schneiden. Wenn Sie nicht über die Messerfertigkeiten eines Lamas verfügen, ist der erste Schritt ein Kinderspiel.

Knoblauch

So sehr wir Knoblauch auch lieben, ist es leicht zu übertreiben. Eine gehackte Gewürznelke reicht also normalerweise aus.

Milch

Normalerweise nehmen wir für ein köstliches Kartoffegratin Sahne. Wenn das Ihnen zu dick ist, vermengen Sie die Sahne ein wenig mit Milch oder Brühe. Sie können auch Vollmilch oder auch Magermilch verwenden.

Kombinieren Sie Milchprodukte, geschnittene Kartoffeln und Knoblauch in einer Bratpfanne oder einer Bratpfanne, würzen Sie alles und stellen Sie es bei mittlerer Hitze in den Ofen.

Käse

Ein käseloses Kartoffelgratin hat noch nie jemanden verletzt, aber Sie können selbstverständlich auch zu jedem Käse der Ihnen so einfällt greifen. Cheddar, Mozzarella oder alles, was schmilzt, wird theoretisch auch funktionieren.

Der Vorgang

Sobald der Inhalt vollständig durch ist, kann die Pfanne direkt vom Herd in den Ofen gestellt werden. Wenn Sie Käse verwenden, schöpfen Sie die Hälfte Ihrer Kartoffeln aus der Pfanne in eine eingefettete Auflaufform. Die Hälfte des Käses darüber streuen, mit den restlichen Kartoffeln bedecken, den Rest des Käses hinzufügen und die köchelnde Milch hineingießen.

Das Kartoffelgratin in einem ca. 175-Grad warmen Ofen etwa 45 Minuten bis eine Stunde backen, bis die Kartoffeln zart und goldbraun und an de Oberfläche ein wenig knusprig sind. Wenn sie zart, aber immer noch blass sind, drehen Sie die Hitze für weitere fünf bis 10 Minuten auf. Wenn die Kartoffeln aus dem Ofen kommen, lassen Sie sie vor dem Servieren 15 bis 30 Minuten ruhen. Verwenden Sie zum Servieren ein Messer oder einen Teigschneider, um einzelne Teile in ästhetisch ansprechende geometrische Formen zu bringen. Legen Sie die Portionen auf ein mit Backpapier überzogenes Backblech und lassen Sie sie fünf bis zehn Minuten in einem heißen Ofen schmoren, nur um sie ein wenig aufzuwärmen.

Es ist einfach köstlich und jeder schleckt sich gerne nach einem leckeren Kartoffelgratin die Finger ab. Direkt aus dem Ofen schmeckt das Gratin ob Jung oder Alt – jedem gut. Wenn Sie genügend Zeit haben es im Voraus zuzubereiten, haben wir ebenso einige Tipps für Sie: Kühlen Sie das Kartoffelgratin über Nacht nach dem Backen. Am nächsten Tag – oder bis zu drei Tage später – können Sie es dann vor dem Aufwärmen in Quadrate oder Kreise schneiden und es behält bis dahin zudem seine Form für eine elegante Präsentation.